Harnblasenkarzinom: Leitlinien-Update von Instillation bis Immuntherapie

31.000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland. Diese CME deckt Diagnostik, Instillation, Zystektomie und perioperative Immuntherapie leitliniengerecht ab.

Das Harnblasenkarzinom gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen, das mittlere Erkrankungsalter liegt über 70 Jahren. In Deutschland treten jährlich rund 31.000 Neuerkrankungen auf. 70 % sind zum Zeitpunkt der Erstdiagnose nicht muskelinvasiv.

Diese CME deckt die gesamte Behandlungskette ab. Beim nicht muskelinvasiven Blasenkarzinom (NMIBC) stehen Instillationstherapien im Vordergrund: Mitomycin C bei niedrigem bis mittlerem Risiko, BCG bei High-Risk-Tumoren. Die Fortbildung zeigt auch, welche Optionen bei BCG-Versagen bestehen.

Beim muskelinvasiven Karzinom (MIBC) ist die radikale Zystektomie Standardverfahren, ergänzt durch neoadjuvante Chemotherapie. Perioperative Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Im metastasierten Stadium kommen hochwirksame Immunchemotherapie-Schemata zum Einsatz.

Die Fortbildung ordnet aktuelle Leitlinienempfehlungen und Studienergebnisse ein und richtet sich an Urologen, Onkologen und internistisch tätige Ärzte.