Studien belegen seit Jahren: Die Auskultationskompetenz schwindet – unabhängig von KI. Nadine Schlicker über Scheinsicherheit und warum die aktuelle Verantwortungsverteilung zwischen Arzt und Algorithmus strukturell nicht funktioniert.
SGLT2-Hemmer, GLP-1-RA und nsMRA wirken beim CKM-Syndrom in Kombination additiv und senken die Mortalität, kardiovaskuläre Ereignisse und das Nierenversagen. Doch wie stark ist die Evidenz für die Dreifachtherapie wirklich?
Trotz erwiesenem Nutzen bleiben viele Menschen der Darmkrebsvorsorge fern. Können LLMs die Lücke schließen? Prof. Hann im Interview.
Multimorbide Patienten, Ambulantisierung, Personalmangel: Der Druck im Klinikalltag wächst. Dr. Wiebke Rösler zeigt, wo es konkret hakt – und welche Strategien die Versorgungsqualität sichern.
Unerklärliche Körpersymptome können auf eine Depression hinweisen. Prof. Michael Landgrebe erläutert diagnostische Hinweise, evidenzbasierte Therapieoptionen und die Grenzen der hausärztlichen Versorgung.
Eine Kohortenstudie liefert neue Daten zu Langzeitfolgen einer Gehirnerschütterung bei Kindern unter sechs Jahren und zeigt, welche Hinweise bereits die Notaufnahme liefert.
Wenn Herz, Niere und Stoffwechsel gleichzeitig betroffen sind: Wer das Zusammenspiel früh erkennt, kann progressive Schäden stoppen, bevor das Vollbild eintritt.
Auf dem DGIM 2026 diskutierten Experten den Stellenwert von Ernährungstherapie, bariatrischer Chirurgie und neuen Substanzen wie Resmetirom und Semaglutid – und wo die aktuelle S2k-Leitlinie noch Lücken lässt.
Rheumatische Erkrankungen beginnen oft Jahre vor der klinischen Diagnose – und zeigen sich zunächst als Sehnenansatzschmerz, Rückenschmerz oder unspezifische Gelenkschwellung. Wie Internisten diese Frühformen erkennen und gezielt abklären.
Adipositas kostet Betroffene bis zu zehn Lebensjahre und ist weit mehr als eine Frage der Disziplin. Warum Lifestyle-Interventionen allein selten reichen und welche Rolle Tirzepatid spielt.
Experten setzen sich für die Überwindung des Reduktionismus „Soma versus Psyche" ein. Was wissen wir heute über die Erkrankung und welche Therapieoptionen stehen zur Verfügung?
Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst zusammen, wie häufig verordnete Medikamente den Schlaf verändern – von der Besserung der Schlafapnoe bis zu Albträumen und Insomnie.
Unter dem Motto „Realität der Menschen" rückt der DDG-Kongress (13.–16. Mai 2026) verunsicherte Patienten, Umwelteinflüsse und Versorgungsqualität in den Vordergrund. Die folgenden Sessions liefern Antworten jenseits von Leitlinien und Laborwerten.
Vom 13.–16. Mai 2026 findet in Berlin der Kongress der Diabetologie unter dem Motto „Revolution der Mittel“ statt. Wir haben die Sitzungen herausgearbeitet, die das Fach technologisch und pharmakologisch prägen werden.