Ein schmerzhafter Knoten am Penis spricht zunächst für eine häufige Diagnose. Doch Monate später lassen anhaltende und zunehmende Beschwerden Zweifel daran aufkommen.
Bei der FOBI 2026 in München zog Prof. Dr. Elisabeth Livingstone (Universitätsklinikum Essen) eine eindrucksvolle Bilanz zur Melanomtherapie. Sie zeigte dem Auditorium auf, aus welchen Gründen der nächste große Fortschritt weniger in neuen Wirkstoffen als im richtigen Zeitpunkt der Behandlung liegen könnte.
Neue Daten aus der Versorgungspraxis untermauern, was sich seit Längerem abzeichnet: HPV-Selbsttests können die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening wirksam erhöhen.
Die diabetologische Versorgung gerät zunehmend unter Druck: Fachkräftemangel, fehlende Praxisnachfolger, der Rückzug stationärer Strukturen. Dr. Iris Dötsch beschreibt, was sie in ihrer Schwerpunktpraxis bereits beobachtet – und welche Fragen die Politik beantworten muss.
Ob Eskalation, Deeskalation oder Substanzwechsel: Neue DGK-Empfehlungen geben Orientierung, wie antithrombozytäre Therapien im klinischen Alltag sicher und individuell angepasst werden.
Bis zur Diagnose einer Endometriose vergehen im Schnitt 6 bis 10 Jahre. Ein Überblick über die Ursachen der Verzögerung und darüber, was ein standardisierter transvaginaler Ultraschall in der Praxis beitragen kann.
Krankenkassen und KVen haben Rücklagen in hochriskante Anleihen gesteckt – mindestens 400 Millionen Euro sind verloren, weitere 700 Millionen wackeln. Am Ende zahlen, wie so oft, die Falschen.
Telemedizin, DiGA, Chatbots und Wearables: Wovon profitiert die Kardiologie – und wovon nicht?
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fordert nationale Regeln für Social Media und zeigt sich offen für eine Altersgrenze von 14 Jahren. Ein Überblick über aktuelle Zahlen, Studien und den Stand der Debatte in Europa.
Das GKV-Spargesetz ist in Kraft, und die Zahl der MVZ wächst weiter. Ein Überblick über aktuelle Zahlen und Studien zu beiden Entwicklungen und ihre Bedeutung für Hausärztinnen und Hausärzte.
70 bis 80 % der chronischen Schmerzen haben sich von ihrer Ursache gelöst. Gerade hier ist Psychotherapie unverzichtbar. Ein Schmerztherapeut über die Folgen fehlender Therapieplätze.
Eine Langzeitstudie zeigt: Erhalten Patienten mit moderatem bis schwerem Lupus im ersten Jahr eine Cortison-Stoßtherapie, sinkt ihr Risiko für bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen und den Bedarf an dauerhaften Steroiden deutlich.
Eine aktuelle Metaanalyse vergleicht minimalinvasive und konventionelle Mitralklappenoperationen. Im Fokus standen frühe postoperative Ergebnisse – darunter Sterblichkeit, Wundinfektionen, Nierenversagen, Blutungskomplikationen und Aufenthaltsdauer.
Carsten Linnemann wollte das Amt zunächst gar nicht – jetzt verspricht er als Gesundheitsminister einfach alles gleichzeitig: niedrigere Beiträge, bessere Versorgung, weniger Bürokratie. Eine bissige Abrechnung mit dem Plan, der vor allem eines nicht verrät: wer am Ende die Rechnung zahlt.