Mycoplasma pneumoniae verursacht Atemwegsinfektionen, von denen in aktuellen Ausbruchswellen auch zunehmend Säuglinge und jüngere Kinder betroffen sind.
Worte können den Schmerzmittelbedarf um ein Drittel reduzieren. Dr. Nina Zech zeigt, wie Ärzte durch ihre Kommunikation Nocebo-Effekte vermeiden und Behandlungsergebnisse verbessern können. Tipps einer erfahrenen Ärztin im Interview.
Ein stammbetontes, netzartiges Exanthem bei einer 47-jährigen Lehrerin. Welche Diagnose stellen Sie?
10 bis 15 Jahre dauert es im Schnitt, bis eine hepatische Porphyrie diagnostiziert wird. Damit teilen die Betroffenen das Schicksal vieler Patienten mit seltenen Erkrankungen.
Vorzeitiges Ergrauen betrifft viele Menschen weit vor dem biologischen Alterungsprozess. Die Ursachen sind vielfältig – von genetischen Anlagen bis hin zu äußeren Faktoren. Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst den Stand der Forschung zusammen.
Die Berliner Hausärztin Dr. Petra Sandow kritisiert in ihrer esanum-Kolumne praxisuntaugliche Ideen zur Problembewältigung im Gesundheitswesen.
Kognitive Defizite bei autoimmunen Enzephalitiden, MS und Demenzen werden oft übersehen. Gezielte neuropsychologische Testung ermöglicht Früherkennung, Verlaufskontrolle und eine fundierte Beurteilung der Fahreignung.
DiGA statt Arzt? So weit darf und wird es nicht kommen. Doch digitale Tools könnten die Versorgung von Rheumapatienten sinnvoll ergänzen.
AxSpA-Erkrankte, die begleitend an Depressionen leiden, erreichen unter systemischer Therapie seltener eine niedrige Krankheitsaktivität als psychisch unauffällige Betroffene, wie aus deutschen Registerdaten hervorgeht.
Die neuen ERC-Leitlinien führen bedeutende evidenzbasierte Neuerungen in der Epidemiologie und im Management des Herzstillstands ein. Dr. Enrico Baldi erläutert im Interview die relevantesten Änderungen für die klinische Praxis.
Das geplante digitale Primärarztsystem soll Patienten besser steuern, Wartezeiten verkürzen und Ärzte entlasten. Die bedeutendste Gesundheitsstrukturreform dieser Legislatur könnte 2028 umgesetzt sein.
Antihypertensiva, Phosphatbinder, Antibiotika – die Pharmakotherapie bei Dialyse-Patienten ist komplex. Was ist zu beachten? Wann sind Extradosen nötig? Das Wichtigste für die Praxis.
Malnutrition bei jedem zweiten geriatrischen Patienten, Dehydratation bei einem Drittel: Die aktualisierte DGEM-Leitlinie gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Diagnostik und Therapie – erstmals auch zur Hydrierung.
Die neue Bereitschaftsdienst-Regelung in Niedersachsen verspricht Entlastung für Hausärzte – doch zu welchem Preis?