DiGA statt Arzt? So weit darf und wird es nicht kommen. Doch digitale Tools könnten die Versorgung von Rheumapatienten sinnvoll ergänzen.
AxSpA-Erkrankte, die begleitend an Depressionen leiden, erreichen unter systemischer Therapie seltener eine niedrige Krankheitsaktivität als psychisch unauffällige Betroffene, wie aus deutschen Registerdaten hervorgeht.
Die neuen ERC-Leitlinien führen bedeutende evidenzbasierte Neuerungen in der Epidemiologie und im Management des Herzstillstands ein. Dr. Enrico Baldi erläutert im Interview die relevantesten Änderungen für die klinische Praxis.
Das geplante digitale Primärarztsystem soll Patienten besser steuern, Wartezeiten verkürzen und Ärzte entlasten. Die bedeutendste Gesundheitsstrukturreform dieser Legislatur könnte 2028 umgesetzt sein.
Antihypertensiva, Phosphatbinder, Antibiotika – die Pharmakotherapie bei Dialyse-Patienten ist komplex. Was ist zu beachten? Wann sind Extradosen nötig? Das Wichtigste für die Praxis.
Malnutrition bei jedem zweiten geriatrischen Patienten, Dehydratation bei einem Drittel: Die aktualisierte DGEM-Leitlinie gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Diagnostik und Therapie – erstmals auch zur Hydrierung.
Die neue Bereitschaftsdienst-Regelung in Niedersachsen verspricht Entlastung für Hausärzte – doch zu welchem Preis?
Aktuell nutzen in Deutschland fast 40 % der befragten Personen KI. Im Oktober 2025 berichtete Prof. Dr. med. Marc Augustin von der Evangelischen Hochschule Bochum über die ersten Fallberichte zur KI-assoziierten Psychose - die ersten Erkenntnisse.
Eine Kohortenstudie zeigt: Bei metabolisch assoziierter Fettlebererkrankung (MASLD) traten unter SGLT-2-Hemmern seltener schwere Leberkomplikationen auf als unter Glitazonen – jedoch nicht seltener als unter GLP-1-Rezeptoragonisten.
Nicht so harmlos wie gedacht: Ständige Mundatmung bei Kindern ist schädlich für die Entwicklung des Gesichts, der Zähne und der oberen Atemwege.
Eine neue Studie zeigt, dass Paracetamol und Ibuprofen, wenn sie gleichzeitig mit Antibiotika eingenommen werden, Resistenzen um das bis zu 32-Fache erhöhen. Was bedeuten die Daten?
Wer kardiovaskulär gesund ist, bleibt auch kognitiv länger fit. Dieser Zusammenhang wurde in den letzten Jahren immer wieder beobachtet. Doch was steckt dahinter?
Der Blue Monday ist ein Medienmythos – aber winterbedingte Stimmungsveränderungen sind durchaus real. Wie Sie zwischen normalen Schwankungen und behandlungsbedürftiger saisonaler Depression unterscheiden und was die Evidenz tatsächlich zeigt.
Burnout und Suizid bei Ärzten lassen sich nicht als individuelle Defizite verstehen, sondern als vorhersehbare Outcomes systemischer Belastung in Ausbildung und Praxis. Was die Datenlage zeigt und was sich ändern muss.