Viele Ärzte gehen davon aus, dass ICD-Träger nach der Implantation zusätzliche psychologische Unterstützung benötigen. Eine aktuelle ESC-Studie liefert Antworten – und zeigt einen klaren Unterschied zwischen den beiden Device-Typen.
Der Hausärzteverband fordert, die hausarztzentrierte Versorgung zur Grundlage des geplanten Primärversorgungssystems zu machen. Hausarztpraxen sollen dabei zentrale Anlauf- und Steuerungsstellen bleiben.
Implizite Vorurteile gegenüber adipösen Patienten treiben CRP, Blutdruck und Mortalität nach oben. Wie lassen sich Stigmata abbauen, Inkretin-Therapien langfristig steuern und das neue EASO-Rahmenkonzept ohne starre BMI-Grenzen praxisnah umsetzen?
Zulassung, Haftung, Aufklärungspflicht: Prof. Stephen Gilbert erklärt, warum das CE-Zeichen keine rechtliche Absicherung bedeutet, was der EU AI Act im klinischen Alltag ändert und welche Aufgaben man KI-Agenten besser nicht überlässt. (Interview auf Englisch)
Die Kassen wollten früher streichen, die KBV setzte sich durch: Erst ab Januar entfallen Terminvermittlungs-Zuschläge, ePA-Erstbefüllung und weitere Leistungen.
Eine französische Befragung unter Pneumologen zeigt: Arbeitsbedingte psychische Belastungen sind häufig. Besonders Ärztinnen berichten über Angst, Burnout und Einschränkungen in ihrer beruflichen Laufbahn.
Bei akuter venöser Thromboembolie stehen mit Apixaban und Rivaroxaban zwei etablierte DOAKs zur Verfügung. Doch wie unterscheiden sie sich im direkten Vergleich, wenn nicht die Wirksamkeit, sondern das Blutungsrisiko im Mittelpunkt steht?
97 Todesfälle durch Behandlungsfehler allein 2025, geschätzte Milliardenkosten durch vermeidbare Schäden: Der Medizinische Dienst fordert ein verpflichtendes, aber sanktionsfreies Meldesystem nach internationalem Vorbild.
Cannabisblüten sind seit Ende Juli keine Kassenleistung mehr, auch nicht für Bestandspatienten. Für Neupatienten gilt ein Fertigarzneimittel-Vorrang, den KBV und Kassen unterschiedlich auslegen.
Wer Melatonin nimmt, ist älter, häufiger hypertensiv, öfter depressiv und erscheint in Beobachtungsdaten deshalb kränker. Eine neue NHANES-Auswertung legt nahe: Nicht das Schlafmittel, sondern das Risikoprofil der Anwender könnte den früheren Verdacht erklären.
Vielen Schwangeren wird zur Ruhe geraten, doch zu viel davon könnte einen Preis haben. Neue Sensordaten aus Schweden verknüpfen lange inaktive Phasen mit einem deutlich erhöhten Präeklampsierisiko.
Zustimmung ja, vollständige Umsetzung nein: 25 % der Eltern wünschen nur ausgewählte Impfungen, 40 % der Kinder sind unvollständig DTP-immunisiert. Was RKI-Daten über die Gründe verraten und welche Maßnahmen in der Praxis wirken.
Schnellere Bildgebung und mehr Zeit im Gespräch locken, doch der wirtschaftliche Vorlauf ist lang und der Standort entscheidet. PD Dr. Ole-Alexander Breithardt ordnet im Interview ein, für wen sich der Wechsel in die Privatpraxis lohnen kann.
Ein Abfall der Nierenwerte gilt vielen als Warnsignal gegen eine straffe Einstellung. Neue Daten sprechen eine andere Sprache: Auch bei leicht eingeschränkter eGFR stiegen die renalen Endpunkte nicht signifikant an.