Der Rücktritt von Jens Spahn löst einen Kabinettsumbau aus: Nina Warken wechselt ins Kanzleramt, neuer Gesundheitsminister wird Carsten Linnemann.
Im Eilverfahren durch den Bundestag gedrückt, von den Kassen bejubelt: Die Krankenkassenreform bittet nicht die Krankenkassen, sondern Patienten und Praxen zur Kasse.
Erkennt die KI das Melanom besser als Sie? Prof. Dr. med. Thomas Dirschka aus Wuppertal erläuterte, welche KI-Anwendungen in der Dermatologie bereits praxisreif sind und worauf Sie bei Diagnostik, Histologie und Datenschutz achten sollten.
Ein direkter Zusammenhang zwischen Klimawandel und sexuell übertragbaren Infektionen lässt sich nicht belegen, sagt Prof. Claudia Traidl-Hoffmann – trotzdem betrifft das Thema die Dermatologie schon heute. Sie erklärt, über welchen Mechanismus.
Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen sind besonders anfällig für schwere Atemwegsinfekte. Welche Impfungen für sie empfohlen werden und welche Vor- und Nachteile zu beachten sind, wurde beim diesjährigen DGIM-Kongress vorgestellt.
Kritiker halten Telemedizin in der Dermatologie für eine Notlösung. Dr. Christian Greis zieht nach zehntausenden digital betreuten Patienten eine Bilanz, die diese Kritik gehörig ins Wanken bringt.
Klimawandel gilt als Treiber neuer Allergien – doch ein zweiter Faktor wird oft übersehen. Prof. Dr. Regina Treudler erklärt, warum der Speiseplan vieler Menschen zum unterschätzten Risiko geworden ist.
Wann ist eine Akne-Therapie wirksam – und wann sollte sie angepasst werden? Dr. Antonia Pennitz erklärt, warum die neue Leitlinie auf klare Kontrollzeitpunkte setzt und Antibiotika konsequenter begrenzt.
Stress, Rückzug oder Stigmatisierung gehören für viele Menschen mit Ekzemen zum Alltag. Prof. Uwe Gieler erklärt, wie Dermatologen psychische Belastungen sensibel ansprechen können – ohne die Hauterkrankung vorschnell psychologisch zu erklären.
"Adhärenz" soll die alte "Compliance"-Haltung ablösen – Prof. Eva Peters zeigt, warum der Begriffswechsel allein oft nicht ausreicht. Sie erklärt, woran sich das im Sprechzimmer bemerkbar macht und wie es besser gelingt.
Schützt ein Zielwert unter 130/80 mmHg das Herz, ohne die Nieren zu gefährden? Neue Daten geben Orientierung für die Abwägung bei Patienten mit leicht eingeschränkter eGFR.
Vor elektiven Eingriffen werden DOAK meist nach einem festen Schema pausiert. Doch sind die Wirkstoffspiegel dann tatsächlich niedrig genug – oder bleiben bei manchen Personen relevante Restspiegel zurück?
Trotz Oppositionskritik und gescheitertem Eilantrag in Karlsruhe: Der Bundestag hat das Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Für Vertragsärzte bleiben die Einschnitte hart.
Schlafstörungen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen: Eine kanadische Studie ging der Frage nach, ob das Ausmaß menopausaler Beschwerden mit kognitiven und verhaltensbezogenen Auffälligkeiten im Alter zusammenhängt.