• Semmelweis und die Geburtsstunde der Handhygiene

    Fast zwei Jahrhunderte nach Semmelweis bleibt die Händehygiene die wirksamste Infektionsprävention – und zugleich eine der am schlechtesten umgesetzten. Ein Blick zurück, der überraschend viel über die Gegenwart verrät.

  • Pestizide im Trinkwasser: Ein übersehener Faktor bei Parkinson und Krebs?

    Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln finden sich an über 70 % der deutschen Grundwasser-Messstellen – und aktuelle Reviews verknüpfen chronische Exposition konsistent mit Parkinson, Krebs und endokrinen Störungen. Warum die geltenden Grenzwerte das eigentliche Risiko nicht abbilden.

  • Glucosamin und Demenz: Vom Schutzfaktor zum Risiko – neue Daten kehren das Bild um

    Millionen Ältere nehmen den Aminozucker täglich gegen Gelenkschmerzen. Eine Nature-Metabolism-Studie von 2026 zeigt nun: Bei kognitiv beeinträchtigten Patienten war die Einnahme mit einem um 25 % höheren Demenzrisiko verbunden.

  • Warum manche Menschen besonders gut auf Ibuprofen reagieren

    Träger bestimmter Genvarianten bauen Medikamente langsamer ab. Sie profitieren von einer längeren Wirkung, doch auch Blutungsrisiko und Schmerzempfinden sind erhöht. Unser genetisches Erbe im Fokus mit Nobelpreisträger Svante Pääbo.

  • 1 % weniger HbA1c durch kurze, intensive Bewegungseinheiten

    Über mehrere Wochen können hochintensive „Exercise Snacks" den HbA1c ähnlich stark senken wie klassisches Kombinationstraining. Wie die Mini-Einheiten wirken und warum sie mit personalisierter Ernährung ihr volles Potenzial entfalten.

  • Diabetische Retinopathie: Warum GLP-1 und schnelle BZ-Senkung ein Augen-Konsil erfordern

    Jeder dritte Diabetiker entwickelt eine Retinopathie – und ausgerechnet eine rasche Blutzuckersenkung kann sie akut verschlechtern. Die DDG-Empfehlung schärft deshalb Screening-Intervalle und Kontrolltermine. Was Sie jetzt beachten müssen.

  • Neue S3-Leitlinie Schilddrüsenkarzinom: Weniger OP, weniger Radioiod

    Umkehr bisheriger Therapieprinzipien: risikoadaptierte Chirurgie statt Routine-Thyreoidektomie, engere Indikation zur Radioiodtherapie, Molekularpathologie vor jeder Systemtherapie. Die wichtigsten Änderungen für Ihre Therapieentscheidungen.

  • Cornflakes gesünder als Wurst? Was die NOVA-Klassifikation falsch macht

    Hochverarbeitet = ungesund? Ein Review widerlegt die Pauschale: Fleisch, Limo und Aufstriche treiben das kardiometabolische Risiko, Cerealien und Vollkornprodukte schneiden überraschend günstig ab. Warum der Verarbeitungsgrad das falsche Kriterium ist.

  • Wenn Rheuma aufs Herz geht: Die neue S3-Leitlinie kompakt für die Praxis

    Warum das kardiovaskuläre Risiko bei Rheuma-Patienten dem eines Diabetikers ähneln kann, welche Substanzen das Herz schützen und was ein einfacher Fünf-Jahres-Rhythmus für Ihre Risikopatienten bedeutet. Die neue S3-Leitlinie im Praxis-Check.

  • Psychotherapie vor dem Aus: „Ungebildete Ökonomen entscheiden über unsere mentale Gesundheit“

    Mit der neuen Reform entscheidet bald der Geldbeutel, wer überhaupt behandelt wird – während schon jetzt die Psychotherapieplätze fehlen. Für Dr. Pirmorady grenzt das an Sabotage an unseren Grundwerten.

  • Zwei Schlafstörungen, ein Krankheitsbild: COMISA in der Praxis erkennen

    Insomnie und obstruktive Schlafapnoe treten häufig gemeinsam auf – bleiben aber oft unerkannt. Wer beide Störungen als COMISA erkennt, kann Diagnostik, Therapietreue und Behandlungserfolg deutlich verbessern.

  • Essstörungen und Bildschirmsucht: Junge Patienten zwischen Krise und Warteliste

    Essstörungen und problematischer Medienkonsum nehmen bei jungen Patienten stark zu, doch die stationäre Versorgung kommt kaum noch hinterher. Was aktuelle Zahlen einer Klinikstudie für Ihre Praxis bedeuten.

  • Vaginales Estradiol nach Schlaganfall: Steigt das Rezidivrisiko?

    Darf niedrig dosiertes vaginales Estradiol bei Frauen nach ischämischem Schlaganfall eingesetzt werden? Eine dänische Forschergruppe ist dieser praxisrelevanten Frage nachgegangen.

  • Natürliche Resilienz bei der Alzheimer-Krankheit?

    Einige wenige Menschen bleiben geistig völlig gesund, obwohl ihr Gehirn längst schwere Alzheimer-Veränderungen aufweist. Was schützt sie? Die Antwort könnte den Weg zu einer neuen Generation von Medikamenten weisen.

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