• „Ich telefoniere auch am Sonntag Nachmittag mit einer Mutter"

    Dr. Karsten beschreibt, wie er Eltern die Angst vor dem Jugendamt nimmt – auch außerhalb der Abrechnungsziffern. An zwei konkreten Fällen aus diesem Jahr zeigt er, wie Jugendliche selbst Hilfe suchen und wie Vernachlässigung von Extremfällen zu unterscheiden ist.

  • Schützt Stillen auch langfristig vor Depressionen und Ängsten?

    Stillen ist mit weniger postpartalen Depressionen assoziiert – doch gilt das auch ein Jahrzehnt später? Eine irische Langzeitstudie hat dies nun untersucht. Die Ergebnisse sind bemerkenswert, die Interpretation verlangt jedoch Vorsicht.

  • Taubheit und Kribbeln nach der Geburt – was steckt dahinter?

    Wenige Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes bemerkt eine 38-jährige Frau ein Kribbeln in Händen und Füßen. Ein niedriger Vitamin-B12-Spiegel scheint die Erklärung zu sein. Doch obwohl die Behandlung anschlägt, verschlechtert sich ihr Zustand weiter.

  • Ihr Wegweiser durch den Kongress „Gesundheit gestalten“ 2026

    Vom 30. September bis 2. Oktober 2026 findet in Göttingen der Kongress zur deutschen Primärversorgung und evidenzbasierten Medizin statt. Das diesjährige Leitthema: „Gesundheit gestalten – Gemeinsam gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen“.

  • Stigma Übergewicht schlägt aufs Herz

    Implizite Vorurteile gegenüber adipösen Patienten treiben CRP, Blutdruck und Mortalität nach oben. Wie lassen sich Stigmata abbauen, Inkretin-Therapien langfristig steuern und das neue EASO-Rahmenkonzept ohne starre BMI-Grenzen praxisnah umsetzen?

  • Gedeckelte Honorare, leere Praxen: Wie die Politik das Ärztesystem gegen die Wand fährt

    Wartezeiten steigen, Ärztearbeitszeit sinkt – und die Politik? Reagiert mit Vorschlägen, die am Problem vorbeigehen. Dr. Ilka Enger erklärt, warum das kein Zufall ist, sondern das Ergebnis von 20 Jahren gedeckelter Honorare und einer verfehlten MVZ-Politik.

  • Myopie bei Kindern: Und sie nimmt doch nicht zu

    Die WHO prognostiziert bis 2050 eine Myopie-Rate von 40 % der Weltbevölkerung – doch trifft das auch auf Deutschland zu? Eine aktuelle Auswertung über 25 Jahre liefert eine überraschende Antwort.

  • Pingpong im Keller, Praxen in Not

    Während 10.000 Praxen in Westfalen-Lippe um ihre Existenz kämpfen, diskutiert die Republik über Lauterbachs Tischtennisplatte. Dr. Steffen Grüner über eine Öffentlichkeit, die die falschen Schlagzeilen feiert.

  • Erste Rheuma-DiGA: App auf Rezept bei axialer Spondyloarthritis

    Axia ist die erste dauerhaft gelistete DiGA für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. In einer Studie zeigten sich Verbesserungen bei Krankheitsaktivität, Funktionsfähigkeit und Lebensqualität.

  • Ihr Wegweiser durch den DGfI-Kongress 2026

    Vom 15. bis 18. September 2026 tagt die DGfI in München. Wir haben die Kongress-Highlights mit dem größten Mehrwert für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Hausarztpraxis zusammengefasst.

  • Blutungsrisiko unter Apixaban geringer als unter Rivaroxaban?

    Bei akuter venöser Thromboembolie stehen mit Apixaban und Rivaroxaban zwei etablierte DOAKs zur Verfügung. Doch wie unterscheiden sie sich im direkten Vergleich, wenn nicht die Wirksamkeit, sondern das Blutungsrisiko im Mittelpunkt steht?

  • Was China, Japan und Singapur der ePA voraushaben

    In Shanghai wertet KI täglich 3.000 Gewebeproben aus, in Singapur erkennen Frühwarnsysteme Risiken, bevor Symptome auftreten. Susanne Brech über den Blick nach Asien – und warum Deutschland die ePA bisher nur verwaltet, statt sie aktiv zu nutzen.

  • Entwarnung mit Fußnote: Melatonin und die kardiovaskuläre Sicherheit

    Wer Melatonin nimmt, ist älter, häufiger hypertensiv, öfter depressiv und erscheint in Beobachtungsdaten deshalb kränker. Eine neue NHANES-Auswertung legt nahe: Nicht das Schlafmittel, sondern das Risikoprofil der Anwender könnte den früheren Verdacht erklären.

  • 9.600 "Hitzetote": Wenn aus einer Schätzung eine Opferzahl wird

    Aus Modellschätzungen werden plötzlich "9.600 Menschen, die hitzebedingt starben" – und die Kältetoten interessieren keinen. Dr. Steffen Grüner rechnet mit einem Journalismus ab, der aus der Coronazeit offenbar nichts gelernt hat.

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