• Pingpong im Keller, Praxen in Not

    Während 10.000 Praxen in Westfalen-Lippe um ihre Existenz kämpfen, diskutiert die Republik über Lauterbachs Tischtennisplatte. Dr. Steffen Grüner über eine Öffentlichkeit, die die falschen Schlagzeilen feiert.

  • Erste Rheuma-DiGA: App auf Rezept bei axialer Spondyloarthritis

    Axia ist die erste dauerhaft gelistete DiGA für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. In einer Studie zeigten sich Verbesserungen bei Krankheitsaktivität, Funktionsfähigkeit und Lebensqualität.

  • Ihr Wegweiser durch den DGfI-Kongress 2026

    Vom 15. bis 18. September 2026 tagt die DGfI in München. Wir haben die Kongress-Highlights mit dem größten Mehrwert für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Hausarztpraxis zusammengefasst.

  • Blutungsrisiko unter Apixaban geringer als unter Rivaroxaban?

    Bei akuter venöser Thromboembolie stehen mit Apixaban und Rivaroxaban zwei etablierte DOAKs zur Verfügung. Doch wie unterscheiden sie sich im direkten Vergleich, wenn nicht die Wirksamkeit, sondern das Blutungsrisiko im Mittelpunkt steht?

  • Was China, Japan und Singapur der ePA voraushaben

    In Shanghai wertet KI täglich 3.000 Gewebeproben aus, in Singapur erkennen Frühwarnsysteme Risiken, bevor Symptome auftreten. Susanne Brech über den Blick nach Asien – und warum Deutschland die ePA bisher nur verwaltet, statt sie aktiv zu nutzen.

  • Entwarnung mit Fußnote: Melatonin und die kardiovaskuläre Sicherheit

    Wer Melatonin nimmt, ist älter, häufiger hypertensiv, öfter depressiv und erscheint in Beobachtungsdaten deshalb kränker. Eine neue NHANES-Auswertung legt nahe: Nicht das Schlafmittel, sondern das Risikoprofil der Anwender könnte den früheren Verdacht erklären.

  • 9.600 "Hitzetote": Wenn aus einer Schätzung eine Opferzahl wird

    Aus Modellschätzungen werden plötzlich "9.600 Menschen, die hitzebedingt starben" – und die Kältetoten interessieren keinen. Dr. Steffen Grüner rechnet mit einem Journalismus ab, der aus der Coronazeit offenbar nichts gelernt hat.

  • Impfungen bei Kindern: Beratungsbedarf vor allem bei Impfmythen

    Zustimmung ja, vollständige Umsetzung nein: 25 % der Eltern wünschen nur ausgewählte Impfungen, 40 % der Kinder sind unvollständig DTP-immunisiert. Was RKI-Daten über die Gründe verraten und welche Maßnahmen in der Praxis wirken.

  • Blutdruckziel unter 130/80: Herzschutz ohne Nierenschaden?

    Ein Abfall der Nierenwerte gilt vielen als Warnsignal gegen eine straffe Einstellung. Neue Daten sprechen eine andere Sprache: Auch bei leicht eingeschränkter eGFR stiegen die renalen Endpunkte nicht signifikant an.

  • Betablocker nach Herzinfarkt: Absetzen bei stabilen Patienten?

    Der Infarkt liegt Jahre zurück, die Pumpfunktion ist gut, der Patient klagt über Müdigkeit – Betablocker weiter oder absetzen? Eine RCT-Studie liefert dazu erstmals belastbare Daten. Die Kernaussagen für Ihre nächsten Entscheidungen.

  • Antirheumatika in der Schwangerschaft: Warum die EULAR jetzt liberaler urteilt

    Die aktualisierten EULAR-Empfehlungen brechen mit der gängigen Zurückhaltung: Biologika gelten in Schwangerschaft und Stillzeit nun als vertretbar, zum Stillen wird ausdrücklich ermutigt. Erstmals gibt es zudem klare Vorgaben für Männer mit Kinderwunsch.

  • Niedriger dosierte Plättchenhemmung bei KHK: Für welche Patienten sich das lohnen könnte

    Eine aktuelle Metaanalyse zeigt: reduzierte off-label Dosierungen von Prasugrel und Ticagrelor können Blutungen verringern, ohne den ischämischen Schutz zu reduzieren. Was das für die Therapie bedeutet und worauf es beim Vergleich mit Clopidogrel ankommt.

  • „Da stimmt etwas nicht": Wenn die Pneumonie keine Pneumonie ist

    Ein 45-jähriger Mann, hohes Fieber, quälender Husten, stark erhöhte Entzündungswerte – die Diagnose scheint klar. Doch die Antibiose wirkt nicht, drei Kliniken schicken ihn weg, es findet sich kein Fokus. Die Ärztin spürt: Hier wird etwas übersehen. Was hat der Patient?

  • CGM im Direktvergleich: Gleiche Patienten, unterschiedliche Glukosewerte

    Welchem Sensor soll man glauben? Ein paralleler Praxistest zeigt: Am selben Patienten liefern CGM-Systeme relevante Abweichungen, groß genug, um unterschiedliche Therapieentscheidungen auslösen zu können.

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