MRT ist bei Myokarditis der Goldstandard, aber nicht immer eindeutig. Entscheidend sind die richtige Modalität und das richtige Timing.
Zwischen mildem Verlauf und vitaler Bedrohung: Myokarditis und Perikarditis erfordern eine präzise Risikostratifizierung und klare Therapieentscheidungen.
CCTA liefert präzise Befunde – wenn die Patientenselektion stimmt. Prof. Korosoglou über Showstopper, Protokollanpassungen und den richtigen Methodenwechsel.
Stabile Verläufe bei Herzinsuffizienz beginnen im Krankenhaus. Wie aktuelle Leitlinien zeigen, entscheiden frühes Entlassmanagement, Telemonitoring und Patientenedukation über Rehospitalisation und Adhärenz.
KI-EKG kann Zentrumswissen in die Fläche bringen – doch verzerrte Trainingsdaten verstärken die Lücken, die sie eigentlich schließen soll. Prof. Spethmann im Interview über Chancen und Grenzen.
Die neuen ESC-Zielwerte verschieben die Hypertonie-Therapie in den Grenzbereich. Doch nicht jeder Patient mit 130/80 mmHg braucht Medikamente. Prof. Anna Hohneck zeigt, wie Risikoprofil, Frailty und Messqualität die Entscheidung bestimmen.
Die Langzeitdaten zur RNA-Interferenz bei ATTR-CM zeigen ein stabiles Sicherheitsprofil, doch die Praxis bringt neue Anforderungen. Entscheidend sind Vitamin-A-Management, Laborinterpretation und Therapietiming. PD Caroline Morbach ordnet ein.
Polyneuropathie, Karpaltunnelsyndrom, Schrittmacher: Ein Fall deckt auf, wie sich eine Wildtyp-ATTR-Amyloidose hinter unspezifischen Symptomen verbirgt – und welche Warnzeichen früh zur Diagnose führen.
Adipositas, Diabetes, MASLD und chronische Nierenerkrankung - beim CKM treten schwere Erkrankungen gleichzeitig auf und verstärken sich gegenseitig. Welche Therapieoptionen zur Verfügung stehen, diskutierten Experten auf dem DGK-Kongress.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die ICD nach dem Myokardinfarkt? Gerhard Steinbeck über Studien, Learnings und VHF-Therapie – ausgezeichnet mit dem DGK-AFNET Lecture Award.
Schlagende Herzen als Hologramm, Notfalltraining in der virtuellen Notaufnahme, Patientenaufklärung per Avatar: Extended Reality hat Einzug in Kardiologie und Medizinlehre gehalten – doch wie belastbar ist die Evidenz?
Die S3-Leitlinie zum infarktbedingten kardiogenen Schock wurde grundlegend überarbeitet – mit 30 konsolidierten Empfehlungen zu Frühdiagnostik, Reperfusion und interdisziplinärer Versorgung.
Bei der Aortenklappenstenose kann die Echokardiographie uneindeutige Befunde liefern – was dann? Und warum ist das CT vor einer TAVI unverzichtbar? Expertentipps vom DGK-Kongress 2026.
Ein neuer Therapieansatz senkt bei PAH deutlich das Risiko schwerer Ereignisse – und stellt gleichzeitig Versorgung und Ethik vor neue Fragen.