Die Berliner Hausärztin Dr. Petra Sandow ist froh, dass sie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen wieder telefonisch ausstellen darf. Ganz zufrieden ist sie dennoch nicht.
Ab dem 1. Januar 2024 erwartet Ärzte eine Reihe neuer Vorschriften, darunter die Verpflichtung zum Ausstellen von eRezepten und die Einführung einer Gesundheits-ID für Patienten.
Der Bundestag verabschiedet Digitalgesetze für das Gesundheitswesen, während Ärzte Verfassungsbeschwerde gegen Triage-Regelungen einreichen. Gleichzeitig wird über die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende debattiert.
Ein 55-jähriger Patient wird mit stark schmerzhaften Hautveränderungen an den Beinen und Händen in der Notfallsprechstunde vorstellig. Außerdem leidet er unter Arthralgie und hat eine erhöhte Temperatur. Lösen Sie den Fall?
Der CHANGED-Score bietet eine vielversprechende Perspektive für die Früherkennung des Risikos einer Insulinabhängigkeit bei Schwangerschaftsdiabetes. Künftige Studien müssen aber noch seine Stabilität und Validität sicherstellen.
In den USA sinkt die Lebenserwartung. Liegt die Lösung für dieses Problem ganz nahe? Kolumnist Prof. Reinhard Renneberg darüber, warum Optimismus gesünder macht.
Der Berliner Kinderarzt Dr. Martin Karsten hat jedes Jahr vor Weihnachten ein Déjà-vu - und natürlich nicht nur er. Aber das müsste nicht sein, erklärt er in seiner Kolumne.
Arbeitsüberlastung und bürokratische Hürden setzen Ärzte enorm unter Druck. 60 Prozent erwägen einen vorzeitigen Ausstieg, 72 Prozent befürchten, keinen Nachfolger zu finden – ein bedrohliches Szenario für die Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Trotz finanzieller Herausforderungen zeigt das deutsche Gesundheitswesen eine gewisse Stabilität, jedoch gibt es durch den demografischen Wandel einen höheren Bedarf an Reha-Leistungen. Große Unzufriedenheit zeigt sich aber zunehmend bei den Ärzten selbst.
Wären die Praxisverwaltungssysteme ein Auto, würden sie niemals eine Zulassung des Kraftfahrtbundesamtes erhalten. Ein Kommentar zum Digitaldesaster im Gesundheitswesen.
Betroffene vermeiden häufig den Gang zum Arzt. Doch Erektionsstörungen sollten dringend ärztlich abgeklärt werden, da sie Warnzeichen für andere Erkrankungen sein können.
Lauterbach betont die Wichtigkeit der Impfung nach der zweiten Sitzung des Runden Tischs "Long COVID". Die schwere, kausal nicht behandelbare und nicht heilbare Krankheit betrifft nach wie vor viele.
Menschen mit einer HIV-Infektion haben heute gute Chancen auf eine normale Lebenserwartung, Heilung ist allerdings bisher nicht möglich. In der Tagesspiegel-Expertenrunde wurde über den Status Quo in Wissenschaft, Versorgung und Politik diskutiert.
Der GKV-Spitzenverband drängt auf Reformen in der Allgemeinmedizin-Weiterbildung. Es wird mehr Geld in die Prävention investiert, dafür wurden im Gesundheitssystem seit 2004 finanzielle Schäden in Millionenhöhe durch Betrug verursacht.