• Zervixkarzinom: Weniger radikal operieren, Radiochemotherapie verstärken

    Einfache statt radikaler Hysterektomie bei kleinen Tumoren, intensivere Radiochemotherapie bei lokal fortgeschrittener Erkrankung: Die DGHO-Jahrestagung in Wien zeigte, was sich beim Zervixkarzinom ändert.

  • HPV-Selbsttest für alle: Fast alle greifen zu, die Nachsorge hakt

    Neue Daten aus der Versorgungspraxis untermauern, was sich seit Längerem abzeichnet: HPV-Selbsttests können die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening wirksam erhöhen.

  • Endometriose: Warum die Diagnose oft so lange dauert

    Bis zur Diagnose einer Endometriose vergehen im Schnitt 6 bis 10 Jahre. Ein Überblick über die Ursachen der Verzögerung und darüber, was ein standardisierter transvaginaler Ultraschall in der Praxis beitragen kann.

  • Antikonvulsiva in der Schwangerschaft: Wie sicher sind sie für die kindliche Entwicklung?

    Eine große US-Studie untersucht, welche Antikonvulsiva in der Schwangerschaft mit späteren Entwicklungsstörungen beim Kind verbunden sein könnten und welche weniger problematisch scheinen.

  • Multiple Sklerose bei Frauen im gebärfähigen Alter: Fallzahlen steigen, Krankheitslast sinkt

    Eine Studie hat untersucht, wie sich die MS bei 15- bis 49-Jährigen seit 1990 weltweit entwickelt hat. Im Fokus standen nicht nur Fallzahlen, sondern auch Erkrankungsbeginn, regionale Unterschiede und die Prognose bis 2040.

  • Schützt Stillen auch langfristig vor Depressionen und Ängsten?

    Stillen ist mit weniger postpartalen Depressionen assoziiert – doch gilt das auch ein Jahrzehnt später? Eine irische Langzeitstudie hat dies nun untersucht. Die Ergebnisse sind bemerkenswert, die Interpretation verlangt jedoch Vorsicht.

  • Ihr Wegweiser durch den DGfI-Kongress 2026

    Vom 15. bis 18. September 2026 tagt die DGfI in München. Wir haben die Kongress-Highlights mit dem größten Mehrwert für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Hausarztpraxis zusammengefasst.

  • Zwischen Schonung und Sofa: Wie viel Inaktivität verträgt eine Schwangerschaft?

    Vielen Schwangeren wird zur Ruhe geraten, doch zu viel davon könnte einen Preis haben. Neue Sensordaten aus Schweden verknüpfen lange inaktive Phasen mit einem deutlich erhöhten Präeklampsierisiko.

  • Brustkrebs: Warum Alternativmedizin ins Arztgespräch gehört

    Eine Analyse von über 2 Millionen Patientinnen zeigt: Entscheidend ist offenbar nicht die CAM selbst, sondern ob etablierte Therapiebausteine darunter leiden. Dies hat Auswirkungen auf die Beratung und Therapiebegleitung.

  • Antirheumatika in der Schwangerschaft: Warum die EULAR jetzt liberaler urteilt

    Die aktualisierten EULAR-Empfehlungen brechen mit der gängigen Zurückhaltung: Biologika gelten in Schwangerschaft und Stillzeit nun als vertretbar, zum Stillen wird ausdrücklich ermutigt. Erstmals gibt es zudem klare Vorgaben für Männer mit Kinderwunsch.

  • Vaginales Estradiol nach Schlaganfall: Steigt das Rezidivrisiko?

    Darf niedrig dosiertes vaginales Estradiol bei Frauen nach ischämischem Schlaganfall eingesetzt werden? Eine dänische Forschergruppe ist dieser praxisrelevanten Frage nachgegangen.

  • Die Hand halten kann kein Algorithmus

    Sie erkennt Tumoren schneller als jeder Facharzt – aber wenn eine Patientin Angst hat, versagt jede Maschine. Prof. Jalid Sehouli fordert geschützte Räume für echte ärztliche Begegnung, bevor wir uns aus der Medizin heraus optimieren.

  • Neuer Name, neues Denken: Was die Umbenennung von PCOS bedeutet

    Ein neuer internationaler Konsens definiert PCOS als endokrin-metabolische Multisystemerkrankung neu. Die Umbenennung von PCOS zu PMOS rückt Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-Risiko in den Fokus – und stellt gängige Diagnosereflexe infrage.

  • Menopause: Symptomreiche Jahre könnten aufs spätere Demenzrisiko hindeuten

    Häufen sich die Wechseljahresbeschwerden, häufen sich später auch Gedächtnisprobleme, das zeigt eine kanadische Studie, die zudem Hinweise auf ein mögliches Demenzrisiko fand.

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