Zu kurz oder zu früh gegeben? Prof. Dr. Ruth Seggewiß-Bernhardt (Universitätsklinikum Würzburg) erklärt, wo Leitlinie und Praxis beim Einsatz von Wachstumsfaktoren auseinanderliegen, wie sie bei mittlerem Risiko entscheidet und was bei Immun- und Zelltherapien gilt.
Intravenös wird jedes Mal vergütet, subkutan nur einmal im Quartal: Wie stark prägt das die Therapiewahl? Dr. Julia König (Universitätsklinikum Heidelberg) erklärt, was Abrechnungsdaten zeigen und warum Ärzte auch mit Patienten über Geld sprechen sollten.
Nähe suchen, alles kontrollieren oder misstrauisch bleiben: Unter dem Druck einer Krebsdiagnose treten Persönlichkeitsstile stärker hervor. Prof. Johannes Ehrenthal (Universität zu Köln) erklärt, wie Onkologen ihr Gespräch darauf abstimmen.
Er wirkt fit und will alles machen: Reicht bei einem 80-jährigen Patienten der ärztliche Blick? Dr. Barbara Deschler-Baier und Dr. Nina Rosa Neuendorff erklären, warum das geriatrische Assessment Toxizitäten senkt und was ab 70 Jahren vor der Therapie empfohlen ist.
Studien nur an großen Zentren? Prim. Prof. Ewald Wöll (Krankenhaus St. Vinzenz, Zams) erklärt, wie ein Schwerpunktkrankenhaus mit Universitätskliniken kooperiert, warum sich Studien auch ökonomisch lohnen und wie Subzentren die Wege für Patienten verkürzen könnten.
„So möchte ich nicht weiterleben”: Was antworten Ärztinnen und Ärzte, wenn ein Patient das sagt? Dr. Karen Nestor (Klinik Gais) erklärt, warum Nachfragen hilft, woran man den Übergang zur akuten Suizidgefahr erkennt und wie Angehörige einbezogen werden können.
Schwere Diagnose, danach noch 20 Termine: Was macht das mit Ärztinnen und Ärzten? Prof. Dr. Imad Maatouk (Uniklinikum Würzburg) erklärt, woran man Überlastung erkennt, was Oberärzte ohne Budget tun können und wie sich niedergelassene Onkologen schützen.
Bei Tumorschmerz Standard, bei Atemnot nuancierter: Wo die Evidenz für Opioide trägt, erklärt Dr. Johann Ahn (Charité Berlin) – von der Wirkstoffwahl bei Organfunktionsstörung bis zur Sorge vor Atemdepression.
55 Prozent weibliche Teilnehmende, 45 Prozent Frauen auf den Podien – und doch fehlen Frauen in Führungspositionen. Prof. Dr. Maike de Wit nennt als Kongresspräsidentin Gründe und diskutiert angestrebte Quoten.
Wie gelingt Karriere mit Familie in der Hämatologie und Onkologie? Ap.Prof. Dr. Barbara Kiesewetter-Wiederkehr (MedUni Wien) teilt ihre Erfahrungen und gibt Rat an junge Ärztinnen und Ärzte.
Welche Entscheidungen führen von der Assistenzärztin zur ärztlichen Direktorin? Prof. Dr. Claudia Lengerke spricht über ihren inneren Kompass, die Rolle der Familie, den Weg in Führungsverantwortung und gibt Rat an alle, die sich noch nicht trauen.
Wie lässt sich Fatigue bei Krebspatienten wirksam behandeln? Prof. Dr. Matthias Rostock vom UKE Hamburg erklärt, welche reversiblen Ursachen zuerst abgeklärt werden sollten, wie Bewegung individuell dosiert wird und wann mehr als Fatigue dahintersteckt.
Wer mehr Patienten behandelt als die Fallzahlgrenze erlaubt, dessen Honorar wird auf bis zu 10 Prozent gekürzt. Dr. Ilka Enger erklärt, warum Praxen am Nachwuchsmangel sterben und weshalb die Politik Ärzte und Apotheker gegeneinander ausspielt.
Welche Therapie ist beim metastasierten Urothelkarzinom heute Standard, und was ändert sich beim muskelinvasiven Blasenkarzinom rund um die Operation? PD Dr. Philipp Ivanyi erklärt, worauf er bei der Therapiewahl achtet und welche Nebenwirkungen früh im Blick bleiben sollten.
Welche Biomarker bestimmen die Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen Magenkarzinom? Prof. Christoph Roderburg erklärt, wie er bei Claudin-18.2- und PD-L1-Positivität entscheidet, warum er die Marker vor Therapiebeginn testet und welche Neuerung ihn beschäftigt.
Für ein Folgerezept ohne Arztkontakt zahlt die KV exakt 1,58 Euro, und davon lässt sich kein Praxisteam bezahlen. Hausärztin Dr. Susanne Bublitz erklärt in ihrer esanum-Kolumne, warum sie in der HZV besser arbeitet und weshalb die Politik darauf aufbauen sollte.
Uropathogene Escherichia coli können aktiv in Prostatazellen eindringen und sich dort vermehren. Eine aktuelle Studie zeigt, welchen Rezeptor die Bakterien dafür nutzen – und wie D-Mannose den Prozess hemmt.
Vom 5. bis 7. November 2026 findet in den Sartory Sälen in Köln die DGK Kardiale Bildgebung statt. Ein Überblick über die Sessions, von Klappenvitien über Myokarditis bis zu künstlicher Intelligenz.
Risikofaktoren identifizieren und eingreifen, bevor Symptome auftreten oder sich Folgeerkrankungen manifestieren. Dafür gibt es verschiedene Angriffspunkte in der Herzmedizin.
Mit der aktualisierten Leitlinie soll sich der Blick auf die Herzinsuffizienz grundlegend wandeln – hin zu einem Verständnis der Erkrankung als Kontinuum. Die Prävention gewinnt dadurch an Bedeutung. Zudem gibt es eine neue Einteilung der Stadien.
Einmalige Gentherapie statt lebenslanger Transfusionen: An der Charité wurde erstmals in Deutschland ein 19-jähriger Patient mit Beta-Thalassämie mit dem CRISPR-Therapeutikum Exagamglogene Autotemcel behandelt.
Die diabetologische Versorgung gerät zunehmend unter Druck: Fachkräftemangel, fehlende Praxisnachfolger, der Rückzug stationärer Strukturen. Dr. Iris Dötsch beschreibt, was sie in ihrer Schwerpunktpraxis bereits beobachtet – und welche Fragen die Politik beantworten muss.
Etwa 50 Untersuchungen braucht es, bis Berufsanfänger die Koronarangiografie eigenständig durchführen, sicher werden sie ab rund 300. PD Dr. Muhammed Gerçek (Bad Oeynhausen) nennt Tipps zu Mentoring, Druckkurve und Supervision.
Prof. Dr. Gerhard Hindricks (Charité) zeigt, welche Anwendungen künstlicher Intelligenz im Klinikalltag bereits laufen, wie auch kleinere Häuser einsteigen und warum die Haftung offen ist.