• Nicht die Hitze macht krank – sondern das, was sie mit unserer Immunität macht

    Ein direkter Zusammenhang zwischen Klimawandel und sexuell übertragbaren Infektionen lässt sich nicht belegen, sagt Prof. Claudia Traidl-Hoffmann – trotzdem betrifft das Thema die Dermatologie schon heute. Sie erklärt, über welchen Mechanismus.

  • Impfungen bei chronischen Lungenkrankheiten: Was ist wichtig?

    Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen sind besonders anfällig für schwere Atemwegsinfekte. Welche Impfungen für sie empfohlen werden und welche Vor- und Nachteile zu beachten sind, wurde beim diesjährigen DGIM-Kongress vorgestellt.

  • Dermatologie-Praxis wirtschaftlich erfolgreich: Den Königsweg gibt es nicht

    Wie betreibe ich meine dermatologische Praxis wirtschaftlich, wenn sich Vergütung, Versorgungsstrukturen und Digitalisierung gleichzeitig verändern? Prof. Julia Welzel zeigt auf, dass es zwar kein Patentrezept, aber sehr wohl Lösungen gibt.

  • Ekzem & Co: Ist psychische Belastung Ursache oder Folge?

    Stress, Rückzug oder Stigmatisierung gehören für viele Menschen mit Ekzemen zum Alltag. Prof. Uwe Gieler erklärt, wie Dermatologen psychische Belastungen sensibel ansprechen können – ohne die Hauterkrankung vorschnell psychologisch zu erklären.

  • Intensive Blutdrucksenkung: Leiden die Nieren?

    Schützt ein Zielwert unter 130/80 mmHg das Herz, ohne die Nieren zu gefährden? Neue Daten geben Orientierung für die Abwägung bei Patienten mit leicht eingeschränkter eGFR.

  • Apixaban und Co.: Reicht die präoperative DOAK-Pause aus?

    Vor elektiven Eingriffen werden DOAK meist nach einem festen Schema pausiert. Doch sind die Wirkstoffspiegel dann tatsächlich niedrig genug – oder bleiben bei manchen Personen relevante Restspiegel zurück?

  • Interstitielle Lungenerkrankung: Verdachtsfälle früh erkennen

    Wann sind Husten und Belastungsdyspnoe ein Fall für die ILD-Abklärung? Praxisnahe Tipps vom DGIM-Kongress zu typischen Auslösern und dem richtigen Einsatz von Antifibrotika.

  • Geringeres Demenz-Risiko unter bestimmten Blutdrucksenkern?

    Eine US-Studie liefert Hinweise, dass Sartane und einige Kalziumblocker demenz-typische Veränderungen im Gehirn reduzieren. Für kausale Schlüsse ist es aber noch zu früh.

  • Dialyse: Krebsgefahr durch hohe ESA-Dosen?

    Erythropoese-stimulierende Agenzien sind ein zentraler Baustein der Anämiebehandlung bei Nierenversagen. Eine Studie untersuchte nun, ob hohe ESA-Dosen bei Langzeitdialyse das Krebsrisiko erhöhen.

  • Nach Lungenembolie: Was in der Nachsorge wichtig ist

    Anhaltende Atemnot, unklare Therapiedauer, offene Fragen: Nach der akuten Phase einer Lungenembolie bleibt vieles zu klären. Eine britische Übersichtsarbeit liefert den passenden Algorithmus für die Praxis und regelt zudem die Dauer der Antikoagulation.

  • Telematik: „Keine einzige Praxis ist wirklich sicher angeschlossen"

    IT-Experten fanden bislang keine korrekt abgesicherte Praxis – auch die von Dr. Ilka Enger nicht. In ihrer neuen Kolumne schildert sie, was der Sicherheitstest bei ihr aufdeckte, warum die TI längst nicht so sicher ist wie behauptet, und wie Kolleginnen und Kollegen den Check jetzt kostenlos nutzen können.

  • Vorhofflimmern: Auch die Nierenfunktion im Blick behalten

    Eine große japanische Studie zeigt: Neu aufgetretenes Vorhofflimmern im Erwerbsalter könnte mit einem schnelleren Rückgang der Nierenfunktion verbunden sein.

  • Hilft körperliches Training gegen kognitive Einbußen und Fatigue unter Chemotherapie?

    Eine Phase-III-Studie zeigt: Ein 6-wöchiges Bewegungsprogramm kann kognitive Beschwerden und mentale Fatigue während der Chemotherapie reduzieren.

  • Von Alkohol bis Malignom: Was eine isolierte γ-GT-Erhöhung verrät

    Eine erhöhte γ-GT lässt sofort an Alkohol denken. Doch dahinter verbergen sich weit mehr Ursachen, von Medikamenten über eine Cholestase bis zum Malignom. Die Differenzialdiagnostik eines Routine-Biomarkers aus der täglichen Praxis.

  • Lässt mit sinkender Nierenfunktion auch die kognitive Leistung nach?

    Eine aktuelle Kohortenstudie hat untersucht, ob sich der Schweregrad der Nierenerkrankung auch in der späteren kognitiven Entwicklung widerspiegelt und welche renalen Messgrößen dafür geeignet sind.

  • Herzklappenfehler: KI verdoppelt die Treffer beim Abhören

    In drei Hausarztpraxen wurde ein digitales Stethoskop mit automatischer Geräuschanalyse durch KI mit dem üblichen Abhören verglichen.

  • Osteoporose bei systemischer Sklerose: Worauf es in der Praxis ankommt

    Bis zu 29 % der Betroffenen von SSc entwickeln eine Osteoporose. Frakturen treten früher auf und erhöhen die Mortalität. Welche Rolle Vitamin-D-Mangel, Resorptionsstörungen und der Trabecular Bone Score spielen.

  • Asthma: erhöhtes Risiko für Diabetes, Rheuma und Zöliakie?

    Menschen mit Asthma haben häufig nicht nur Atemwegsbeschwerden. Eine große schwedische Studie zeigt, welche Begleiterkrankungen relevant sind und warum dabei auch CRP, HbA1c und Lungenfunktion eine Rolle spielen.

  • „Man muss funktionieren" – Intensivmedizin und die Grenzen menschlicher Belastbarkeit

    Wer auf der Intensivstation arbeitet, rettet täglich Leben – und zahlt dafür einen hohen persönlichen Preis. Warum dieser Beruf strukturell krank macht und was sich dringend ändern müsste.

  • Muss ich diese Tablette wirklich für den Rest meines Lebens einnehmen?

    Ein 57-jähriger Mann mit gut eingestellter chronischer Hepatitis B: HBV-DNA nicht nachweisbar, HBsAg persistierend. Kann die Therapie abgebrochen werden? Was bedeutet „Heilung“ eigentlich?

  • KI in der Medizin: Wie der Arbeitsaufwand bei der Mammographie um 44 % sinkt

    Der Einsatz von KI senkte in einer schwedischen Studie den Aufwand für die Mammographie-Befundung um 44 %. Prof. Hirsch zeigte beim DGIM-Kongress weitere KI-Einsatzfelder in der Medizin.

  • Diabetische Ketoazidose: Klassische und atypische Warnzeichen erkennen

    Die diabetische Ketoazidose (DKA) ist lebensbedrohlich und kann bei Typ-1- wie Typ-2-Diabetikern tödlich enden. Da Typ-2-Diabetiker eine DKA auch ohne ausgeprägte Hyperglykämie entwickeln können, ist die Kenntnis der Diagnosekriterien im klinischen Alltag entscheidend.

  • Überlebenszeit verdoppelt: Neue Daten zu PDAC, HCC und AEG

    Ein RAS-Inhibitor, der beim Pankreaskarzinom überrascht. Ein Triplet-Ansatz, der auch PD-L1-negative Tumoren erreicht. Und neue HCC-Daten mit offenem Fragezeichen. Die neuen Studienergebnisse im Überblick.

  • Kopf-Hals-Tumoren: Vier neue Wege in der Therapie

    Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, bispezifische Antikörper, Protonen statt Photonen: Auf dem ASCO wurde gezeigt, wie sich die Therapie von Kopf-Hals-Tumoren neu ordnet und wo noch offene Fragen sind.

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