Stillen ist mit weniger postpartalen Depressionen assoziiert – doch gilt das auch ein Jahrzehnt später? Eine irische Langzeitstudie hat dies nun untersucht. Die Ergebnisse sind bemerkenswert, die Interpretation verlangt jedoch Vorsicht.
Wenige Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes bemerkt eine 38-jährige Frau ein Kribbeln in Händen und Füßen. Ein niedriger Vitamin-B12-Spiegel scheint die Erklärung zu sein. Doch obwohl die Behandlung anschlägt, verschlechtert sich ihr Zustand weiter.
Viele Ärzte gehen davon aus, dass ICD-Träger nach der Implantation zusätzliche psychologische Unterstützung benötigen. Eine aktuelle ESC-Studie liefert Antworten – und zeigt einen klaren Unterschied zwischen den beiden Device-Typen.
Nicht jedes Gehirn mit Plaques entwickelt eine Demenz und genau darin könnte therapeutisches Potenzial liegen. Eine neue Studie untersucht mittels KI-gestützter Genanalysen und eines Tiermodells, welche Faktoren dieser Resilienz zugrunde liegen könnten.
Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln finden sich an über 70 % der deutschen Grundwasser-Messstellen – und aktuelle Reviews verknüpfen chronische Exposition konsistent mit Parkinson, Krebs und endokrinen Störungen. Warum die geltenden Grenzwerte das eigentliche Risiko nicht abbilden.
Millionen Ältere nehmen den Aminozucker täglich gegen Gelenkschmerzen. Eine Nature-Metabolism-Studie von 2026 zeigt nun: Bei kognitiv beeinträchtigten Patienten war die Einnahme mit einem um 25 % höheren Demenzrisiko verbunden.
Mit der neuen Reform entscheidet bald der Geldbeutel, wer überhaupt behandelt wird – während schon jetzt die Psychotherapieplätze fehlen. Für Dr. Pirmorady grenzt das an Sabotage an unseren Grundwerten.
Insomnie und obstruktive Schlafapnoe treten häufig gemeinsam auf – bleiben aber oft unerkannt. Wer beide Störungen als COMISA erkennt, kann Diagnostik, Therapietreue und Behandlungserfolg deutlich verbessern.
Essstörungen und problematischer Medienkonsum nehmen bei jungen Patienten stark zu, doch die stationäre Versorgung kommt kaum noch hinterher. Was aktuelle Zahlen einer Klinikstudie für Ihre Praxis bedeuten.
Einige wenige Menschen bleiben geistig völlig gesund, obwohl ihr Gehirn längst schwere Alzheimer-Veränderungen aufweist. Was schützt sie? Die Antwort könnte den Weg zu einer neuen Generation von Medikamenten weisen.
Eine große Praxisstudie zeigt, dass TENS die Physiotherapie sinnvoll ergänzen kann – mit relevanter Wirkung auf bewegungsabhängige Schmerzen und Fatigue. Was Sie Ihren Patienten dazu raten können.
Ein 67-jähriger Mann entwickelt kurz nach der Pensionierung eine zunehmende Vergesslichkeit. Wiederholte kurze einseitige motorische Episoden bei sonst unauffälligen Erstuntersuchungen gestalten den diagnostischen Weg unerwartet komplex.
Kurze Videos zu Depression, ADHS oder Autismus erreichen auf TikTok ein Millionenpublikum. Eine Analyse deutschsprachiger Clips zeigt jedoch, dass nur rund ein Fünftel fachlich korrekt ist – viele sind stark vereinfacht oder schlicht falsch.
Über Jahrhunderte suchten Ausbrüche von Krämpfen, Halluzinationen und Gangrän Europa heim. Dahinter verbarg sich ein Pilz des Roggens, dessen Wirkstoffe die Medizin bis heute nutzt.