• Das VEXAS-Syndrom: Erst 2020 entdeckt, nun gibt es potentielle Therapeutika

    Das VEXAS-Syndrom ist eine seltene, multisystemische autoinflammatorische Erkrankung mit hämatologischen und rheumatologischen Manifestationen. Auf dem DGHO-Kongress 2026 wurden künftige Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Profitieren kann davon jedoch nur, wer auch rechtzeitig diagnostiziert wurde.

  • Lokalisiertes Kolonkarzinom: Viel Bewegung im Therapiespektrum

    Immuntherapie, Chemotherapie vor der Operation und Training nach der Behandlung: Die DGHO-Jahrestagung in Wien zeigte, was sich beim lokalisierten Kolonkarzinom ändert.

  • Fruquintinib beim refraktären Kolonkarzinom (mCRC): Gepoolte Analyse zeigt gut beherrschbares Sicherheitsprofil

    Die Behandlung von Patienten mit mCRC erfordert therapeutisches Geschick, denn die kumulative Toxizitätslast vorheriger Therapielinien kann die Therapieadhärenz negativ beeinflussen.

  • Metastasiertes kolorektales Karzinom: Molekularprofil bestimmt die Sequenz – Fruquintinib als Standard in der Viertlinie

    Beim metastasierten kolorektalen Karzinom gibt das molekulare Profil den Takt der Therapie vor. Die breite Therapielandschaft setzt fundierte Expertise voraus.

  • Update DGHO 2026: BCMA ab dem ersten Rezidiv des Multiplen Myeloms – welche Therapie für wen?

    Die therapeutischen Standards beim frühen Rezidiv des Multiplen Myeloms wandeln sich: Drei BCMA-gerichtete Therapieprinzipien - CAR-T-Zellen, bispezifische Antikörper und das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Belantamab-Mafodotin - übertreffen in Phase-III-Studien die bisherigen Triplett-Therapien.

  • Urothelkarzinom: Neuer Therapiestandard

    Welche Therapie ist beim metastasierten Urothelkarzinom heute Standard, und was ändert sich beim muskelinvasiven Blasenkarzinom rund um die Operation? PD Dr. Philipp Ivanyi erklärt, worauf er bei der Therapiewahl achtet und welche Nebenwirkungen früh im Blick bleiben sollten.

  • Magenkarzinom: Biomarker in der Erstlinie

    Welche Biomarker bestimmen die Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen Magenkarzinom? Prof. Christoph Roderburg erklärt, wie er bei Claudin-18.2- und PD-L1-Positivität entscheidet, warum er die Marker vor Therapiebeginn testet und welche Neuerung ihn beschäftigt.

  • Noch bleibt der Mensch entscheidend: KI-Chatbots und Therapieadhärenz in der Onkologie

    Das Management der Tumortherapie umfasst im Jahr 2026 KI-gestützte Chatbots - doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch KI-Agenten können halluzinieren. Der Mensch verfügt damit weiterhin über eine zentrale Rolle. Auch aus psychoonkologischer Sicht.

  • Zervixkarzinom: Weniger radikal operieren, Radiochemotherapie verstärken

    Einfache statt radikaler Hysterektomie bei kleinen Tumoren, intensivere Radiochemotherapie bei lokal fortgeschrittener Erkrankung: Die DGHO-Jahrestagung in Wien zeigte, was sich beim Zervixkarzinom ändert.

  • AML: Wenn die intensive Chemotherapie Konkurrenz bekommt

    Neue Risikomodelle, eine erste rein orale Kombination und eine Studie, die die intensive Induktion bei Fitten herausfordert: Die DGHO-Jahrestagung in Wien zeigte, wohin sich die AML-Therapie entwickelt.

  • Neues zur Melanomtherapie von der FOBI 2026

    Bei der FOBI 2026 in München zog Prof. Dr. Elisabeth Livingstone (Universitätsklinikum Essen) eine eindrucksvolle Bilanz zur Melanomtherapie. Sie zeigte dem Auditorium auf, aus welchen Gründen der nächste große Fortschritt weniger in neuen Wirkstoffen als im richtigen Zeitpunkt der Behandlung liegen könnte.

  • HPV-Selbsttest für alle: Fast alle greifen zu, die Nachsorge hakt

    Neue Daten aus der Versorgungspraxis untermauern, was sich seit Längerem abzeichnet: HPV-Selbsttests können die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening wirksam erhöhen.

  • Durchbruch bei Beta-Thalassämie: neue Gentherapie erstmals in Deutschland eingesetzt

    Einmalige Gentherapie statt lebenslanger Transfusionen: An der Charité wurde erstmals in Deutschland ein 19-jähriger Patient mit Beta-Thalassämie mit dem CRISPR-Therapeutikum Exagamglogene Autotemcel behandelt.

  • Bronchialkarzinom: Erkennt KI Hinweise auf EGFR-Mutationen in der Histologie schneller?

    Eine aktuelle Studie untersuchte, ob künstliche Intelligenz die EGFR-Diagnostik beim Adenokarzinom der Lunge beschleunigen und den Bedarf an gewebebasierten Schnelltests verringern könnte.

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