Das VEXAS-Syndrom ist eine seltene, multisystemische autoinflammatorische Erkrankung mit hämatologischen und rheumatologischen Manifestationen. Auf dem DGHO-Kongress 2026 wurden künftige Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Profitieren kann davon jedoch nur, wer auch rechtzeitig diagnostiziert wurde.
Immuntherapie, Chemotherapie vor der Operation und Training nach der Behandlung: Die DGHO-Jahrestagung in Wien zeigte, was sich beim lokalisierten Kolonkarzinom ändert.
Die Behandlung von Patienten mit mCRC erfordert therapeutisches Geschick, denn die kumulative Toxizitätslast vorheriger Therapielinien kann die Therapieadhärenz negativ beeinflussen.
Beim metastasierten kolorektalen Karzinom gibt das molekulare Profil den Takt der Therapie vor. Die breite Therapielandschaft setzt fundierte Expertise voraus.
Die therapeutischen Standards beim frühen Rezidiv des Multiplen Myeloms wandeln sich: Drei BCMA-gerichtete Therapieprinzipien - CAR-T-Zellen, bispezifische Antikörper und das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Belantamab-Mafodotin - übertreffen in Phase-III-Studien die bisherigen Triplett-Therapien.
Welche Therapie ist beim metastasierten Urothelkarzinom heute Standard, und was ändert sich beim muskelinvasiven Blasenkarzinom rund um die Operation? PD Dr. Philipp Ivanyi erklärt, worauf er bei der Therapiewahl achtet und welche Nebenwirkungen früh im Blick bleiben sollten.
Welche Biomarker bestimmen die Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen Magenkarzinom? Prof. Christoph Roderburg erklärt, wie er bei Claudin-18.2- und PD-L1-Positivität entscheidet, warum er die Marker vor Therapiebeginn testet und welche Neuerung ihn beschäftigt.
Das Management der Tumortherapie umfasst im Jahr 2026 KI-gestützte Chatbots - doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch KI-Agenten können halluzinieren. Der Mensch verfügt damit weiterhin über eine zentrale Rolle. Auch aus psychoonkologischer Sicht.
Einfache statt radikaler Hysterektomie bei kleinen Tumoren, intensivere Radiochemotherapie bei lokal fortgeschrittener Erkrankung: Die DGHO-Jahrestagung in Wien zeigte, was sich beim Zervixkarzinom ändert.
Neue Risikomodelle, eine erste rein orale Kombination und eine Studie, die die intensive Induktion bei Fitten herausfordert: Die DGHO-Jahrestagung in Wien zeigte, wohin sich die AML-Therapie entwickelt.
Bei der FOBI 2026 in München zog Prof. Dr. Elisabeth Livingstone (Universitätsklinikum Essen) eine eindrucksvolle Bilanz zur Melanomtherapie. Sie zeigte dem Auditorium auf, aus welchen Gründen der nächste große Fortschritt weniger in neuen Wirkstoffen als im richtigen Zeitpunkt der Behandlung liegen könnte.
Neue Daten aus der Versorgungspraxis untermauern, was sich seit Längerem abzeichnet: HPV-Selbsttests können die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening wirksam erhöhen.
Einmalige Gentherapie statt lebenslanger Transfusionen: An der Charité wurde erstmals in Deutschland ein 19-jähriger Patient mit Beta-Thalassämie mit dem CRISPR-Therapeutikum Exagamglogene Autotemcel behandelt.
Eine aktuelle Studie untersuchte, ob künstliche Intelligenz die EGFR-Diagnostik beim Adenokarzinom der Lunge beschleunigen und den Bedarf an gewebebasierten Schnelltests verringern könnte.